Circulaya

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Datum: 24. März 2026

Event: WaterProof Project Webinar

Speaker: Mara Wagner (IZES), James Woodcock (International Synergies), Hannes Utikal (Provadis School), Erik Schüller (Avantium)

Inhaltsverzeichnis

Kurze Einordnung der Speaker

Mara Wagner (IZES): arbeitet an Anwendungen und Systemthemen rund um Energie und Nachhaltigkeit und fokussiert auf die soziale und ökologische Einbettung von Kreislauf- und I-US-Ansätzen.

James Woodcock (International Synergies): unterstützt seit Jahren die praktische Umsetzung von Industrial Symbiosis Programmen in verschiedenen Ländern, unter anderem durch Facilitation, Kapazitätsaufbau und Ressourcen-Matching.

Hannes Utikal (Provadis School / Process for Sustainability): bringt Praxiswissen aus dem Industrial Park Höchst ein und zeigt, wie Wissen, Infrastruktur, Energie- und Abfallströme in der Region zu konkreten Kooperationen führen.

Erik Schüller (Avantium / Volta): entwickelt CO2-basierte Chemieprozesse im Rahmen elektrochemischer Routen und erläutert, wie Carbon Capture and Utilization (CCU) in ein symbiotisches System passt.

Lücke für zusätzliche Speaker-Details (optional):

Industrial-Urban Symbiosis (I-US) ist ein Ansatz, der Ressourcenströme zwischen Industrie und städtischen Systemen so verknüpft, dass weniger Material aus Primärquellen benötigt wird und mehr Wert in Umläufen verbleibt. Im Kern geht es darum, unterausgelastete Ressourcen wie Abfälle, Nebenprodukte, Energie, Wasser oder auch Infrastruktur und Expertise so zu nutzen, dass sie als Input für andere Prozesse dienen. Das Webinar machte deutlich: Der Weg von der Idee zur skalierbaren Umsetzung hängt nicht nur von Technik ab, sondern vor allem von Business Case, Governance, KPIs und passenden Finanzierungspfaden.

Warum PPWR und I-US zusammen gedacht werden sollten

Die Packaging & Packaging Waste Regulation (PPWR) stärkt europaweit die Pflicht zur besseren Vermeidung, Wiederverwendung und Verwertung von Verpackungsabfällen. Für Unternehmen mit Verpackungs- und Materialströmen bedeutet das: Kostendruck steigt, Anforderungen an Recycling und Materialqualität werden präziser, und Kreislauflösungen müssen planbar und nachweisbar werden.

Genau hier liefert Industrial-Urban Symbiosis einen strategischen Rahmen: Wenn Verpackungen und Verpackungsabfälle stärker sortiert, verwertet und in hochwertige Materialfraktionen überführt werden, entstehen neue Inputströme für Industrieprozesse. Gleichzeitig können städtische Systeme (kommunale Abfallwirtschaft, Kläranlagen, Biogas- und Vergärungsanlagen, Infrastruktur für Logistik und Energie) zum Lieferanten von Ressourcen oder Energie werden. I-US kann damit helfen, die PPWR-Anforderungen in konkrete Liefer- und Wertschöpfungsketten zu übersetzen.

Industrial Symbiosis versus Industrial-Urban Symbiosis: Definition und Nutzen

Industrial Symbiosis wird im Webinar als Nutzung unterausgelasteter Ressourcen eines Unternehmens durch ein anderes beschrieben. Diese Ressourcen können Abfall, Nebenprodukt, Residuum, aber auch Energie, Wasser, Infrastruktur, Kapazitäten oder Wissen umfassen. Das Ziel ist, Ressourcen in einer produktiven Schleife zu halten und die Industrie in Richtung Kreislaufwirtschaft zu transformieren.

Industrial-Urban Symbiosis erweitert das Konzept um urbane Materialströme wie kommunalen Hausmüll oder Abwasser aus dem Alltag. Dadurch entsteht eine Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Akteuren der städtischen Entsorgung oder Infrastruktur.

Weshalb Organisationen I-US verfolgen

Der Unterschied, den viele übersehen: “Teilen” ist oft “Transaktion”

In der Praxis wird häufig von Austausch oder Teilen gesprochen. James Woodcock machte jedoch deutlich: In Gesprächen mit Unternehmen zeigt sich oft, dass es sich eher um transaktionale Geschäftsbeziehungen handelt. Ressourcen werden meist gekauft oder verkauft. Das ist wichtig, weil es die Anforderungen an Verträge, Preislogik, Haftung und Messbarkeit erhöht. Für PPWR bedeutet das: Auch wenn Recycling und Kreislaufziele politisch gesetzt werden, muss die Umsetzung in marktfähige Interaktionen übersetzt werden.

Governance-Modelle: von ad hoc bis strategisch geplant

Ein zentrales Thema war, wie Industrial-Urban Symbiosis organisatorisch “gesteuert” wird. Im Kontext eines Standards werden vier Governance-Modelle diskutiert. Die wichtigste Erkenntnis: Die Grenzen zwischen diesen Modellen sind fließend. In realen Projekten entsteht häufig eine Mischung.

1) Selbstorganisiert (Self-organized)

Bottom-up: Unternehmen finden durch Zufall oder Initiative heraus, was andere benötigen, und starten daraus Kooperationen. Diese Variante kann zwar Innovation auslösen, ist aber schwer zu replizieren, weil sie stark vom lokalen Kontext und von Einzelkontakten abhängt.

2) Facilitated (durch Facilitation organisiert)

Hier arbeitet eine Organisation mit Unternehmen und Stakeholdern, um Ressourcen, Akteure und Barrieren systematisch zu erfassen. Der facilitator unterstützt bei der Identifikation von Chancen und beim Überwinden von Hindernissen. Woodcock bewertete diese Struktur als besonders geeignet, um Barrieren skalierbar und replizierbar anzugehen.

3) ICT-enabled (unterstützt durch Plattformen)

Oft als Governance-Modell bezeichnet, ist es in der Praxis eher ein Unterstützungsmechanismus: Plattformen helfen bei der Erfassung und dem Matching von Ressourcen. Der Haken: Viele Plattformen überleben nicht langfristig, weil Funding oder Betrieb nicht dauerhaft gesichert ist. Zudem entscheidet sich der Erfolg nicht nur durch Daten, sondern durch nachgelagerte Umsetzung und Geschäftsbeziehungen.

4) Strategisch geplant (strategic / planned)

Top-down: Regionen entwickeln eine Strategie, definieren Zielbilder und “ziehen” fehlende Bausteine an. Auch hier bleibt die Umsetzung häufig in Mischformen, weil die konkrete Realisierung wieder über andere Modelle laufen muss.

In internationalen Kontexten, etwa in China, wurde im Q&A deutlich, dass häufig mit strategisch/planerischer Ausrichtung begonnen wird, die Umsetzung aber mit Facilitation und datenbasierten Mechanismen in der Fläche kombiniert. Entscheidend ist, dass Governance nicht als starres Schema verstanden wird.

KPIs: Messbarkeit ohne Begriffschaos

Ein weiteres Ergebnis des Webinars: Industrial Symbiosis braucht Key Performance Indicators (KPIs), die tatsächlich zu Entscheidungen führen. Das Problem sind häufig unklare oder nicht abgestimmte Kennzahlen. Woodcock kritisierte KPIs wie “save carbon”, ohne zu klären: welcher Kohlenstoff, welcher Scope und welche Systemgrenze.

Statt einer großen KPI-Liste zeigte das Webinar die Idee einer smart KPI-Methodik: Eine Kernmenge aus Umwelt-, Wirtschafts- und sozialen Kennzahlen wird so definiert, dass sie eindeutig ist und Projektteams dieselbe Bedeutung verwenden. Ziel ist nicht Statistik um der Statistik willen, sondern ein gemeinsames Verständnis, ob Nutzen entsteht und ob Investitionen “durchziehen”.

Warum die Wahl der KPIs den Projektumfang steuert

Selbst die Formulierung von KPIs beeinflusst, was als in Scope gilt. Ein KPI wie “Landfill diversion” lenkt den Fokus auf Deponierung. Ein KPI wie “resources raised through the waste hierarchy” kann hingegen dazu führen, dass die Aufgabe als “nächster Schritt in der Abfallhierarchie” verstanden wird, unabhängig davon, wohin die Ressource aktuell gelangt.

Finanzierung: Kontinuität statt Projekt-Friedhof

Finanzierung ist für Industrial-Urban Symbiosis eine wiederkehrende Engstelle. James Woodcock beschrieb ein häufiges Muster: Projekte laufen zwei bis drei Jahre, dann endet die Förderung, Kontakte zerfallen und die Umsetzung stockt. Daher braucht es Kontinuitätsfinanzierung über Projektzyklen hinaus.

Gleichzeitig sollte die Finanzstrategie zu den Projektphasen passen. Das Webinar ordnete Finanzierung entlang der Frage ein: Welche Organisationstypen werden adressiert, welche Stufen werden abgedeckt und welche Interventionstiefe ist vorgesehen?

Typische Finanzierungshebel

Praxisbeispiel: Industrial Park Höchst als symbiotisches System

Hannes Utikal zeigte, wie Industrial-Urban Symbiosis in einem etablierten Industriecluster funktioniert. Der Industrial Park Höchst wird dabei als “Stadt-ähnliche” Infrastruktur verstanden: viele Unternehmen, viele Anlagen, mehrere Energie- und Stoffflüsse. Er betonte eine Doppelherausforderung: Wettbewerbsfähigkeit heute und Vorbereitung auf eine klimaneutrale Zukunft.

Konkrete I-US-Ansätze im Park

Socio-technical Readiness: Technologie allein reicht nicht

Utikal hob außerdem hervor, dass defossilisierende Strategien an Netzverfügbarkeit (Strom und Wasserstoff) gebunden sind und dass Akzeptanz auf gesellschaftlicher Ebene zählt. Selbst gute symbiotische Geschäftsmodelle scheitern, wenn die Transformationspfade und politische Rahmenbedingungen nicht konsistent sind.

Zusätzlich warnte er vor “Datenfriedhöfen”: ICT-gestützte Ansätze helfen nur dann, wenn ein Geschäftsfall dahinter steht. Andernfalls bleiben Datenbestände ohne Umsetzung, und Kooperationen entstehen nicht.

CCU in I-US: CO2 als Rohstoff über elektrochemische Prozesse

Die Brücke zwischen Industrial-Urban Symbiosis und Carbon Capture and Utilization wurde von Erik Schüller erläutert. Der zentrale Gedanke: CO2 ist in Produkten “notwendigerweise enthalten”. Deshalb geht es weniger um “Decarbonization” im Sinne des kompletten Verzichts auf Carbon, sondern um Defossilization, also darum, Carbon-Moleküle aus nicht-fossilen Quellen bereitzustellen und im Kreislauf zu nutzen.

Volta (Avantium): CO2 + erneuerbarer Strom zur Chemie

Im Volta-Ansatz wird CO2 gemeinsam mit erneuerbarer Elektrizität in elektrochemischen Plattformen in chemische Zwischenprodukte umgewandelt. Das Webinar betonte: Ohne erneuerbare Elektrizität ist das ökologische Ziel unvollständig, weil sonst indirekt wieder fossile Emissionen “eingekauft” werden.

WaterProof als symbiotisches System

WaterProof zielt darauf ab, eine Pilotanlage in den Niederlanden zu errichten und die Technologie bis zu TRL 6 zu bringen. Ausgangspunkte sind CO2-Emissionen aus:

Die CO2-Umwandlung führt zu Formiat und anschließend zu Formic Acid (Ameisensäure). Diese kann für Anwendungen genutzt werden, etwa für:

Logik der Nähe: Lokale Produktion statt globaler Transportketten

Ein besonders praxisnahes Detail war der Hinweis auf räumliche Symbiose: Formic Acid könnte in bestimmten Regionen vor Ort produziert werden, um Transportaufwand zu reduzieren. Das kann ökologisch und ökonomisch relevant werden, vor allem wenn PPWR-kompatible Lieferketten und Nachweise für Materialherkunft und Emissionsprofile strenger werden.

Wichtige Kennzahlen und Fakten im Überblick

Key Facts

Was sich aus dem Webinar für PPWR-orientierte Unternehmen ableiten lässt

Auch wenn PPWR nicht explizit als Thema im Webinar genannt wurde, treffen die diskutierten Prinzipien direkt auf Verpackungs- und Materialströme zu. Der relevante Transfer ist:

FAQ: Industrial-Urban Symbiosis, Finanzierung und PPWR-Bezug

Welche Rolle spielt die Packaging & Packaging Waste Regulation (PPWR) für Industrial-Urban Symbiosis?

PPWR verschärft Anforderungen an Verpackungsabfall, Recycling und Materialqualität. Industrial-Urban Symbiosis kann die PPWR-Anforderungen in konkrete Wertstrom- und Lieferketten übersetzen, indem sie städtische und industrielle Akteure über Rohstoff- und Energieflüsse koordiniert und so planbare Inputs für Industrieprozesse schafft.

Warum scheitern viele ICT-basierte Ressourcenplattformen für symbiotische Projekte?

Oft fehlt die langfristige Betriebs- und Finanzierungssicherheit. Zudem ersetzen Plattformen keine Umsetzung: Ohne Geschäftsmodelle, Verträge und reale Abnahme- und Aufbereitungspfade bleiben Daten ohne Wirkung. Dadurch entstehen, wie im Praxisbeispiel genannt, Datenfriedhöfe.

Was sind “smart KPIs” und warum sind sie entscheidend?

Smart KPIs sind eindeutig definierte Kennzahlen, die quantifizierbar, relevant und strategisch mit den Zielen abgestimmt sind. Sie verhindern Missverständnisse (zum Beispiel unklarer Kohlenstoff- oder Scope-Definitionen) und steuern damit die Projektentscheidungen zuverlässig.

Welche Governance-Variante ist für die Skalierung von I-US am erfolgversprechendsten?

Das Webinar argumentiert, dass eine facilitated Struktur häufig am besten geeignet ist, um Barrieren in einer replizierbaren Weise anzugehen. Selbst wenn ein Projekt mit anderen Modellen startet, profitieren Umsetzungen meist von klarer Moderation, Datenaufbereitung und Unterstützung beim Aufbau transaktionaler Beziehungen.

Wie kann Kontinuitätsfinanzierung den “Projekt-Friedhof” verhindern?

Durch Förderlogiken, die nicht nur Pilot- oder Analysephasen finanzieren, sondern auch die Weiterführung in Umsetzung und Markterschließung. Ohne diese Stetigkeit zerfallen Netzwerke und Unternehmen verlieren die Anschlussfähigkeit für Verträge, Infrastruktur und Abnahme.

Warum ist elektrochemisches CCU besonders relevant für symbiotische Systeme?

Elektrochemische CO2-Umwandlung kann erneuerbare Elektrizität direkt als Prozessenergie nutzen. Dadurch wird CCU stärker kompatibel mit einem symbiotischen Setup, in dem städtische CO2-Quellen (Kläranlagen, Vergärung, Vergasung) mit industriellen Abnahme- und Verarbeitungswegen gekoppelt werden.

Welche wirtschaftliche Logik steht hinter CO2-basierten Chemikalien?

Der Markteintritt war laut Diskussion zunächst schwer, weil direkte Kostennachweise fehlten. Die Perspektive verschiebt sich jedoch, wenn Ölpreise steigen, wenn CO2-basierten Produkten ein Carbon-Preis oder gezielte Marktmechanismen zugutekommen und wenn die Produkte über Performancevorteile oder Materialeinsparungen argumentieren können.

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We are the project consortium behind BioReCer, an EU-funded Horizon Europe innovation action led by CETAQUA and coordinated with support from nova-Institut GmbH. In our final multi‑stakeholder meeting we presented the project’s key achievements: a comprehensive sustainability and circularity framework for biological feedstocks, a practical guideline to integrate that framework into existing certification schemes, a socio‑economic analysis on certification uptake, and a working, mobile‑first ICT application — the BioReCer IC Tool (the „BIT“) — that supports traceability, self‑assessment and digital product passports. This article summarizes our results, the evidence that emerged from stakeholder dialogues and experiments, and the feedback we received from certification bodies, industry and consumer representatives.

Why BioReCer: the problem we set out to solve

Europe has large quantities of biomass and secondary raw materials that remain under‑utilized. These biological resources — sewage sludge, agro‑waste, fruit residues, forest sub‑products and industrial organic by‑products — can be valuable inputs for circular bioeconomy value chains. Yet the full potential is blocked by fragmented information, limited traceability and insufficient, non‑harmonized assessment methods and indicators. The consequence: buyers, certifiers and consumers struggle to distinguish credible bio‑based products from greenwashing claims. BioReCer was created to address exactly that gap: to strengthen certification schemes, to provide measurable indicators for sustainability and circularity, and to develop digital tools that make traceability and trust practicable.

Project scope and demonstration sites

Over three years the consortium — composed of research centres, universities, private companies, certification bodies and communicators across seven countries — tested the framework and tools in four demonstrative regions. Each case study covers distinct feedstocks and regional value chains:

These pilots validated the framework across diverse contexts and supported the development of datasets and indicators that are relevant and operational for different sectors.

The BioReCer assessment framework: what it covers

The BioReCer framework is a multi‑dimensional assessment and traceability model designed for biological feedstocks. It combines three pillars — environmental, socio‑economic and circularity — and translates them into a structured set of principles, criteria and requirements. In total the framework contains 52 requirements categorized into basic (mandatory minimums) and advanced (performance‑raising actions) levels.

The framework is not a stand‑alone label. It is deliberately designed to be integrated with existing certification schemes so they can assess biological feedstocks consistently, with quantitative circularity indicators (mass balances, reuse rates, life‑cycle relevant metrics) as well as governance and organizational criteria.

„Stakeholders — consumers, industry and experts — converged on one clear priority: companies should measure their carbon emissions and have a reduction plan in place.“ — key finding from our socio‑economic study

Key outputs: mapping, indicators and public resources

Deliverables from the project include a pan‑European mapping of biomass flows (what residues exist and where they move), a validated set of circularity indicators, and the integration guidance material for certification schemes. All public deliverables, datasets and the standards mapping are available on Zenodo and on the project website for download and re‑use.

Socio‑economic research that guided our approach

To understand whether changes in certification requirements would be effective and acceptable, Unitelma Sapienza led a multi‑method socio‑economic study:

These findings guided the priority features in the BIT and informed the emphasis on carbon disclosure, traceability and consumer‑facing indicators.

Integrating the framework into existing schemes: practical guidance

Meo Carbon Solutions led the benchmarking of more than 10 existing certification schemes (including ISCC, RSB, FSC and MSC) against the BioReCer requirements. The result is a practical guidance document composed of three components aimed at different users:

  1. Integration guideline — step‑by‑step advice for a certification scheme to benchmark its current standard against the BioReCer requirements and choose an integration strategy;
  2. Verification guidance — detailed descriptions of each requirement, the associated circularity indicators, calculation approaches and suggested evidence for auditors to look for;
  3. Audit checklist — an auditor‑ready tool to record findings and verify conformance to basic and advanced requirements during field audits.

Schemes can select one of two integration approaches: add‑on (use BioReCer as a supplementary module) or add‑in (incorporate BioReCer requirements into core standards). Integration requires updating standards, reporting templates and audit procedures, and training auditors and certifying bodies. Pilot assessments with ISCC Plus and real companies in wastewater and agricultural sectors informed the guidance and confirmed feasibility for many requirements.

The BioReCer IC Tool (BIT): live, mobile‑first, and practical

EGM developed the BIT as a secure, mobile‑first web application designed for three main audiences — producers and companies, certification bodies, and curious citizens/consumers. The platform is underpinned by a modern data infrastructure (NGSI‑LD context broker) for real‑time updates, but the front‑end is deliberately simple and task‑oriented.

The BIT contains three flagship modules:

Additional technical features: the BIT supports automated updates via APIs, IoT sensor feeds or periodic Excel imports; default privacy settings keep data private until a user chooses to publish; an administrative interface allows creation of use cases and archetypes; and QR codes and mass balance visualisations enable practical, on‑the‑ground traceability. Current limitation: document upload (for supporting evidence and certificates) is not yet implemented and was raised as a priority for the next development phase.

What we heard in the expert roundtable: strengths, barriers and next steps

Our roundtable gathered voices from certification bodies (Din Certco), industry (Braskem), environmental agencies (Environment Agency Austria), consumer organizations (EEKE), and standard‑support bodies (ISEAL). Key points:

Recommendations coming out of the meeting

To maximise adoption and impact, we propose the following priorities for the next phase (and for scheme owners, certifiers and policy makers):

  1. Enable document upload and audit linkage — allow certificates, audit reports and supporting evidence to be attached and verified by certifiers in the BIT.
  2. Publish a transparent methodology handbook — clearly document LCA assumptions, allocation rules, emission factors and calculation steps used for the indicators so users (including policy makers) can interpret values correctly.
  3. Add a scheme‑credibility layer — integrate existing benchmarking frameworks (e.g. ISEAL‑informed criteria) so users can compare the trustworthiness and scope of different certification schemes.
  4. Offer technical support and training — provide onboarding for SMEs and certification bodies, plus a helpdesk to ease early adoption.
  5. Promote interoperability — continue building API‑first connectors so the BIT can exchange data with other registries, supply‑chain platforms and forthcoming EU digital product passport systems.
  6. Engage in outreach & policy alignment — collaborate with national agencies, Nova Institute networks and EU projects to align timelines and avoid overburdening SMEs as new EU regulations roll out.

Where to find resources and how you can get involved

All public reports, datasets and the standards mapping are available on our project pages and the BioReCer Zenodo repository. If you work in a bio‑based value chain, consider:

Concluding thoughts

BioReCer demonstrates that pragmatic, evidence‑based improvements to certification (clear requirements, measurable indicators and integrated digital tools) can materially increase trust in bio‑based products. Our socio‑economic work shows that consumers reward certified bio‑based goods through higher willingness to pay and lower perceived risk. Our integration guidance proves that certification schemes can absorb BioReCer requirements either as add‑on modules or through mainstream revision. And the BIT shows a practical path to operationalise traceability and transparency across complex value chains.

We close by inviting stakeholders — standards bodies, certifiers, companies, auditors, policymakers and consumers — to use the resources, test the tool and help shape the next generation of certification and digital traceability for a credible, circular bioeconomy.

Project resources: visit https://biorecer.eu and the BioReCer Zenodo community for deliverables, datasets and the practical guidance document.

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Nachhaltigkeit ist längst nicht mehr nur ein Schlagwort – sie ist eine Verpflichtung und eine Chance zugleich, unsere Welt besser zu gestalten. Doch oft beginnen nachhaltige Lösungen im Kleinen, an unerwarteten Stellen, die auf den ersten Blick unscheinbar erscheinen. Ein solches Beispiel ist das Etikett, das auf nahezu jeder Verpackung zu finden ist. Kaum jemand denkt daran, dass gerade dieses kleine Element eine entscheidende Rolle dabei spielen kann, Recyclingfähigkeit und Wiederverwendbarkeit von Verpackungen maßgeblich zu verbessern.

HERMA, ein europaweit agierendes Unternehmen mit Sitz in Filderstadt, hat sich genau dieser Herausforderung angenommen. Als Anbieter hochwertiger Selbstklebetechnik für Verpackungs- und Produktkennzeichnung arbeitet HERMA daran, Etiketten nachhaltiger zu gestalten und so den Kreislaufgedanken in der Verpackungsindustrie voranzutreiben. In diesem Artikel werfen wir einen detaillierten Blick auf die Nachhaltigkeitsstrategie von HERMA, die technischen Innovationen und die Zukunftsvisionen des Unternehmens – und warum das Etikett oft nicht das Problem, sondern die Lösung für mehr Nachhaltigkeit ist.

HERMA: Ein Unternehmen mit Verantwortung und Innovationsgeist

Mit über 1100 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von rund 430 Millionen Euro zählt HERMA zu den führenden Anbietern von Selbstklebetechnik in Europa. Doch das Unternehmen sieht sich nicht nur als Produzent von Etiketten und Etikettiermaschinen, sondern auch als aktiver Gestalter einer nachhaltigen Zukunft.

Markus Kablowski, Nachhaltigkeitsbeauftragter bei HERMA, beschreibt die umfassende Nachhaltigkeitsstrategie, die das Unternehmen im Jahr 2022 verabschiedet hat. Diese Strategie umfasst nicht nur die eigenen Betriebsprozesse, sondern auch das gesamte Produktportfolio und die Lieferkette. Das Ziel ist klar definiert: Bis 2030 soll der CO2-Ausstoß des Unternehmens um 42 % reduziert werden, in der Lieferkette um 25 %.

Diese ambitionierten Ziele zeigen, wie ernst HERMA die Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft nimmt. Dabei geht es nicht nur um die Reduktion von Emissionen, sondern auch darum, die Kreislaufwirtschaft aktiv zu unterstützen. Denn gerade im Bereich der Verpackungen, die oft als Umweltproblem wahrgenommen werden, können Etiketten eine Schlüsselrolle spielen.

Das Etikett als Schlüssel zur Kreislaufwirtschaft

Oft wird das Etikett als störender Faktor im Recyclingprozess angesehen – ein Hindernis, das die Wiederverwertung erschwert. Doch HERMA beweist, dass das Gegenteil der Fall ist: Das Etikett kann die Recyclingfähigkeit einer Verpackung sogar verbessern.

Wie funktioniert das? Ein Etikett kann so gestaltet sein, dass es den Recyclingprozess unterstützt. Beispielsweise kann der Klebstoff auf der Rückseite des Etiketts so entwickelt werden, dass er sich leicht abtrennen lässt, ohne das Material der Verpackung zu verschmutzen. Dadurch bleibt der Verpackungskörper, etwa eine Shampooflasche, rein und kann ohne Qualitätsverlust wiederverwertet werden.

„Das Etikett ist nicht das Problem, sondern die Lösung.“ – Markus Kablowski, HERMA

Darüber hinaus entwickelt HERMA kompostierbare, ablösbare und recyclingfreundliche Etiketten sowie innovative Systeme wie „InNo-Liner“, bei denen komplett auf Trägermaterial verzichtet wird. Solche Innovationen reduzieren den Materialverbrauch und erleichtern die Wiederverwertung erheblich.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Druckfarbe auf dem Etikett. Diese kann so gewählt werden, dass sie den Recyclingprozess nicht beeinträchtigt. Gemeinsam mit der passenden Klebstofftechnologie entsteht so ein Produkt, das den gesamten Recyclingkreislauf unterstützt und nicht behindert.

Technische Lösungen für eine bessere Recyclingfähigkeit

Die Recyclinganlagen müssen die Etiketten sauber abtrennen können, damit sie in den richtigen Recyclingstrom gelangen. HERMA beobachtet und unterstützt die Entwicklung solcher Anlagen aktiv. Erste Recyclinganlagen, die Etiketten in einen separaten Recyclingstrom führen, sind bereits in Betrieb und werden in Kürze offiziell vorgestellt.

Diese technische Machbarkeit ist ein wichtiger Meilenstein. Denn Nachhaltigkeit ist nicht nur eine Frage guter Absichten, sondern auch der industriellen Umsetzbarkeit. HERMA arbeitet deshalb intensiv daran, Lösungen zu schaffen, die sowohl aus technologischer als auch aus wirtschaftlicher Sicht praktikabel sind.

Nachhaltigkeit in der Produktion: Vom fossilen Brennstoff zu 100 % Ökostrom

HERMA betrachtet Nachhaltigkeit ganzheitlich und setzt nicht nur auf nachhaltige Produkte, sondern auch auf nachhaltige Produktionsprozesse. Ein zentraler Hebel ist dabei der Umstieg von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare Energien.

Der gesamte Stromverbrauch an allen HERMA-Standorten weltweit wird bereits zu 100 % aus Ökostrom gedeckt. Das ist ein bedeutender Schritt, der zeigt, dass nachhaltiges Wirtschaften praktisch umsetzbar ist. Um noch weiter zu gehen, wird aktuell eine große Strominfrastruktur am Standort Filderstadt ausgebaut, um die Versorgung mit erneuerbarer Energie zukunftssicher zu gewährleisten.

Biomasseverbrennung kommt aufgrund der Nähe zu Wohngebieten nicht in Frage, daher ist der Fokus klar auf Ökostrom gerichtet. Auch die Auswahl des richtigen Stromanbieters und die Qualität des Stroms stehen dabei im Fokus.

Materialreduktion und Recycling: Die Nachhaltigkeitspyramide bei HERMA

Nachhaltigkeit ist kein Ziel, das man mit einem einzigen Schritt erreicht, sondern ein Prozess, der verschiedene Ebenen umfasst. HERMA orientiert sich an einer Nachhaltigkeitspyramide, die mit dem „Reduce“-Ansatz beginnt.

Durch diese mehrstufige Herangehensweise kann HERMA eine nachhaltige Produktentwicklung gewährleisten, die sich sowohl auf die Umwelt als auch auf die wirtschaftliche Machbarkeit konzentriert.

Nachhaltigkeit als Verantwortung – Für heute und die Zukunft

Nachhaltigkeit ist für HERMA nicht nur ein Marketingbegriff, sondern eine Frage der Gerechtigkeit und Verantwortung. Markus Kablowski betont, dass es um eine globale Gerechtigkeit geht, die Ressourcenverteilung auf der Erde fairer zu gestalten und gleichzeitig die Lebensgrundlagen zukünftiger Generationen zu sichern.

„Es geht um eine regionale, eine globale Gerechtigkeit, die Verteilung auf unserem Erdball einfach gleichmäßiger hinzubekommen und auf der anderen Schiene in der Zeitachse zu schauen, dass für unsere Kinder und Kindeskinder tatsächlich auch noch was an Material übrig bleibt und unser Klima noch so ist, dass wir tatsächlich auch entspannt leben können.“

Diese Haltung spiegelt sich in der Unternehmenspolitik und in den konkreten Nachhaltigkeitszielen wider. HERMA ist sich seiner Rolle als Marktführer bewusst und nimmt diese Verantwortung ernst.

Blick in die Zukunft: HERMA 2030 und darüber hinaus

Die Nachhaltigkeitsstrategie von HERMA ist langfristig ausgelegt. Bis 2030 sollen alle Folien, die das Unternehmen produziert, einen hohen Recyclinganteil aufweisen. Wasch-off-Release-Etiketten, die das Recycling unterstützen, sollen zum Standard werden. Zudem wird erwartet, dass die Emissionen des Unternehmens bis dahin um die Hälfte reduziert sind.

Für 2040 hat HERMA sich das Ziel der Carbon Neutrality (Net Zero) gesetzt. Das bedeutet, den eigenen CO2-Fußabdruck fast vollständig zu eliminieren und verbleibende Emissionen durch sinnvolle Kompensationsmaßnahmen auszugleichen. Auch die Lieferanten sollen auf diesem Weg mitgenommen werden, um den CO2-Fußabdruck der bezogenen Materialien so gering wie möglich zu halten.

Dabei steht fest: Nachhaltigkeit darf nicht auf Kosten der Produktqualität gehen. HERMA will und wird Lösungen bieten, die sowohl ökologisch als auch qualitativ überzeugen.

Fazit: Etiketten als unterschätzte Helden der Nachhaltigkeit

Die Reise zur Nachhaltigkeit ist komplex und erfordert das Zusammenspiel vieler Faktoren – von der Materialwahl über Produktionsprozesse bis hin zu innovativen Technologien. HERMA zeigt eindrucksvoll, wie ein Unternehmen mit Weitblick und Innovationskraft einen wichtigen Beitrag leisten kann.

Das Etikett, oft als kleines Detail übersehen, wird hier zum Vorreiter für nachhaltige Verpackungslösungen. Es trägt nicht nur Informationen, sondern auch Verantwortung – für eine Kreislaufwirtschaft, die unsere Umwelt schont und Ressourcen schont.

Mit klaren Zielen, technischen Innovationen und einer tiefen Verpflichtung zu Nachhaltigkeit setzt HERMA Maßstäbe, von denen andere Unternehmen lernen können. Die Zukunft der Verpackungsindustrie wird nachhaltiger – und das beginnt oft mit dem Etikett.

Wer mehr über die Nachhaltigkeitsstrategie von HERMA erfahren möchte, findet weiterführende Informationen auf der Unternehmenswebsite: herma.de/unternehmen/profil/nachhaltigkeit/.

Editor’s choice:

Company name, countryXampla ltd., UK
EU projectn.a.
Rawmaterial/basisPlant-based polymers
BrandnameMorro
BiobasedYES
Fossil based freeYES
ApplicationCoatings, edible films, soluble films, microcapsules for food/cosmetics
Sustainability screening: biodegradable, home compostable, recyclable
PatentYES
What is unique abaout it?World’s first plastic-free materials that are completely biodegradable, home compostable and recyclable. Made from natural plant polymers.

What is the status of the product?
Comercially available products

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Published on: April 24, 2025, Channel: ThePackHub

Speaker: Sam Walker

Sam Walker is the Head of Business Development and Sales at Xampla, a pioneering company focused on sustainable packaging solutions. With over ten years of experience in the field, Sam has been instrumental in driving innovation in materials that replace conventional plastics with plant-based alternatives.

Summary

This webinar dives deep into the complexities of plastic-free packaging, highlighting the importance of avoiding greenwashing, staying ahead of legislation, and overcoming barriers to adopting new materials. With insights from industry experts Sam Walker and Mark Rodriguez Garcia, the session provides practical advice for companies looking to navigate the evolving landscape of sustainable packaging.

FAQs Addressed in the Video

Main Takeaways from the Webinar

Point One: Understanding Plastic-Free Definitions

Mark Rodriguez emphasized the challenge of defining what constitutes plastic. According to the European Commission’s Single Use Plastics Directive, any polymer that has been chemically modified is considered plastic. This definition plays a crucial role in identifying suitable alternatives for packaging.

Mark  Rodriguez  discussing  the  definition  of  plastic

Point Two: The Impact of Consumer Pressure

Consumer awareness has dramatically increased, especially regarding microplastics and their environmental impact. This has led to a surge in legislation aimed at curbing plastic usage. The public’s concern is evident, with a recent study indicating that 58% of respondents are most worried about microplastics, compared to just 12% about landfill issues.

Consumer  concerns  about  plastic  pollution

Point Three: The Role of Transparency and Innovation

Both speakers highlighted the need for transparency in claims made by companies regarding their packaging. As the industry sees a rise in greenwashing, it’s vital for brands to substantiate their claims with validated data. Zampla’s Moro coating exemplifies a commitment to transparency, using natural polymers that have not been chemically modified.

Sam  Walker  discussing  transparency  in  sustainable  packaging

Key Insights Recap

The video emphasizes the importance of credible claims in the plastic-free packaging sector and offers actionable steps for brands to stay compliant with evolving regulations. With rising consumer awareness and legislative pressures, companies must innovate responsibly to meet the demand for sustainable solutions.

Who Should Watch This Video?

This video is ideal for packaging technologists, sustainability professionals, and brand managers looking to enhance their understanding of plastic-free materials and navigate the complexities of sustainable packaging.

Final Note

Zampla – Learn more about their sustainable packaging solutions.

Ready to dive deeper into sustainable packaging? Watch the full video here: ThePackHub. Don’t forget to share your thoughts in the comments below and subscribe to our blog for more in-depth analyses like this!

This article was created from the video How To Future Proof Your Plastic-Free Packaging with the help of AI.

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In recent years, the demand for sustainable materials has surged, driven by the urgent need to reduce reliance on fossil-based feedstocks. This blog explores the innovative journey of polyethylene furanoate (PEF), a fully renewable and recyclable polymer, developed through advanced technologies at Avantium. This post delves into the life cycle assessment (LCA) of PEF bottles, highlighting its environmental benefits and potential applications.

Introduction to Avantium and PEF

Avantium is a pioneering technology company focused on advancing renewable chemistry. Their mission is to facilitate the transition towards a fossil-free future by developing sustainable materials derived from renewable carbon sources. PEF, produced from plant-based sugars, is one such material that offers promising alternatives to conventional plastics like polyethylene terephthalate (PET).

The production of PEF begins with the conversion of first-generation feedstocks, specifically sugars extracted from crops like wheat. These sugars are transformed into 2,5-furandicarboxylic acid (FDCA), the core building block of PEF. This process not only helps in reducing greenhouse gas emissions but also contributes to a circular economy by enabling recycling.

Introduction  to  Avantium  and  PEF

Understanding the Production Process

The production of PEF involves multiple stages, starting from the sourcing of plant-based feedstocks to the polymerization of FDCA with monoethylene glycol (MEG). While the current technology primarily utilizes first-generation feedstocks, there’s potential for incorporating second-generation feedstocks in the future.

PEF is engineered to have superior properties compared to PET, including enhanced barrier characteristics, which allow for longer shelf lives of products packaged in PEF. Additionally, PEF can be processed using the same equipment as PET, making the transition smoother for manufacturers.

Production  Process  of  PEF

Life Cycle Assessment (LCA) of PEF Bottles

The LCA of PEF bottles is crucial in understanding their environmental impact throughout their life cycle. The assessment evaluates various stages, from the extraction of raw materials to production, use, and end-of-life scenarios. The goal of the LCA is to quantitatively assess the environmental performance of PEF compared to traditional PET bottles.

Conducted under ISO standards, the LCA considers multiple impact categories, including greenhouse gas emissions, resource depletion, and effects on human health and the environment. This comprehensive approach provides valuable insights into the sustainability of PEF bottles.

LCA  of  PEF  Bottles

Key Findings from the LCA

The LCA reveals that PEF bottles can lead to a significant reduction in greenhouse gas emissions—approximately 61% less over their life cycle compared to PET bottles. This is a substantial finding, especially considering the established market presence of PET.

Moreover, PEF demonstrates a 34% reduction in the use of fossil resources. The primary contributors to these environmental benefits are the renewable carbon sources utilized in its production, which sequester carbon dioxide during the growth phase of the plants used as feedstock.

Environmental Benefits of PEF

One of the standout features of PEF is its ability to maintain high performance while being environmentally friendly. The material boasts superior barrier properties, which means it can keep carbonated beverages fresh for extended periods without requiring excessive material usage.

Environmental  Benefits  of  PEF

Challenges and Future Prospects

Despite its many advantages, PEF is still in the early stages of commercialization. The current production scale is limited, with ongoing efforts to scale up to industrial levels. Avantium is constructing a flagship plant capable of producing 5 kilotons of PEF per year, with plans for further expansion.

Future developments aim to incorporate second-generation feedstocks, which could further enhance the sustainability of PEF production. Additionally, ongoing research will explore other applications of PEF beyond packaging, potentially expanding its market reach.

Conclusion

The journey of PEF from plant-based sugars to a fully recyclable polymer represents a significant step towards sustainable materials in the packaging industry. The findings from the LCA highlight the environmental benefits of PEF, making it a viable alternative to traditional fossil-based plastics.

As Avantium continues to innovate and scale its production, the potential for PEF to contribute to a circular economy becomes increasingly promising. The transition to renewable carbon sources is not just beneficial for the environment; it also aligns with the growing consumer demand for sustainable products.

For more information on the PEFerence project and its initiatives, visit PEFerence – The Renewable Innovation.

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Der Digitale Produktpass (DPP) ist eine entscheidende Initiative der Europäischen Union, die darauf abzielt, die Transparenz und Nachhaltigkeit in der Produktwirtschaft zu erhöhen. Der DPP wird es Verbrauchern ermöglichen, umfassende Informationen über den Lebenszyklus eines Produkts zu erhalten. In diesem Blogbeitrag werden wir die Hintergründe, Ziele, Merkmale und die praktische Umsetzung des Digitalen Produktpasses beleuchten.

Einführung in den Digitalen Produktpass

Der Digitale Produktpass stammt aus der Ökodesignverordnung, die darauf abzielt, die Nachhaltigkeit von Produkten zu verbessern. Der DPP wird bis 2030 vollständig implementiert sein und wird als verbindliche Regelung in allen Mitgliedstaaten der EU gelten. Die Verordnung definiert 16 Kriterien, die zur Bewertung der Nachhaltigkeit von Produkten herangezogen werden.

Einführung  in  den  Digitalen  Produktpass

Was ist der Digitale Produktpass?

Der Digitale Produktpass ist ein Datensatz, der Informationen über die Komponenten, Materialien und chemischen Substanzen eines Produkts sowie dessen Reparierbarkeit und Entsorgungsanleitungen enthält. Er wird als digitale Darstellung des Lebenszyklus eines Produkts betrachtet und soll die Kreislaufwirtschaft fördern.

Ziele des Digitalen Produktpasses

Der DPP verfolgt mehrere Ziele:

  • Verbesserung der Ressourcennutzung und der Kostenoptimierung in der Produktion.
  • Unterstützung der Verbraucher bei der Entscheidungsfindung durch transparente Informationen.
  • Förderung einer verbesserten Kreislaufwirtschaft durch Wiederverwendung und Recycling von Materialien.

Die Struktur des Digitalen Produktpasses

Der DPP wird aus verschiedenen Elementen bestehen, die über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg Informationen liefern. Dazu gehören Daten zur Herstellung, Nutzung und Entsorgung von Produkten. Der Zugriff auf diese Daten wird über QR-Codes oder Barcodes ermöglicht.

Struktur  des  Digitalen  Produktpasses

Inhalte des Digitalen Produktpasses

Die zentralen Inhalte des DPP umfassen:

  • Informationen zu verwendeten Materialien und deren Herkunft.
  • Angaben zur Reparierbarkeit und Verfügbarkeit von Ersatzteilen.
  • Dokumentation zur Einhaltung von Ökodesign-Kriterien.

Umsetzung des Digitalen Produktpasses

Die Umsetzung des DPP erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen Herstellern, Importeuren und Behörden. Alle Beteiligten müssen sicherstellen, dass die erforderlichen Daten erfasst und bereitgestellt werden. Die Unternehmen müssen sich auf die neuen Anforderungen vorbereiten, indem sie ihre internen Prozesse anpassen und geeignete IT-Systeme implementieren.

Herausforderungen bei der Implementierung

Die Implementierung des Digitalen Produktpasses bringt verschiedene Herausforderungen mit sich:

  • Die Sammlung und Speicherung von Produktdaten über die gesamte Lieferkette hinweg.
  • Die Sicherstellung der Datensicherheit und des Datenschutzes.
  • Die Notwendigkeit, Informationen in mehreren Sprachen bereitzustellen.

Vorteile des Digitalen Produktpasses

Der Digitale Produktpass bietet zahlreiche Vorteile für Unternehmen, darunter:

  • Erleichterte Bewertung der Produktnachhaltigkeit.
  • Optimierung der Wertschöpfungskette durch transparente Informationen.
  • Schaffung neuer Geschäftsmodelle im Rahmen der Kreislaufwirtschaft.

Vorteile  des  Digitalen  Produktpasses

Vorbereitung auf den Digitalen Produktpass

Unternehmen sollten frühzeitig Maßnahmen ergreifen, um sich auf den Digitalen Produktpass vorzubereiten. Dazu gehört die Analyse bestehender Daten und Prozesse sowie die Identifizierung von Datenlücken. Die Einbindung von Auditoren und externen Partnern kann ebenfalls hilfreich sein.

Schritte zur Implementierung

  1. Bestandsaufnahme der vorhandenen Informationen über Produkte und deren Lebenszyklen.
  2. Identifizierung von Datenlücken und Planung zur Schließung dieser Lücken.
  3. Einrichtung eines zentralen Systems zur Verwaltung und Bereitstellung der erforderlichen Daten.

Fazit

Der Digitale Produktpass ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer nachhaltigeren und transparenteren Produktwirtschaft. Unternehmen, die sich frühzeitig auf die Anforderungen des DPP vorbereiten, können nicht nur gesetzliche Vorgaben erfüllen, sondern auch von den Vorteilen einer verbesserten Nachhaltigkeit und Ressourcennutzung profitieren.

Für weitere Informationen und Unterstützung können Unternehmen auf die Ressourcen der IHK Schwaben und andere relevante Stellen zurückgreifen.

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Die Kreislaufwirtschaft, auch als Circular Economy bekannt, ist ein Konzept, das darauf abzielt, Abfälle zu minimieren und Ressourcen effizient zu nutzen. In einer Welt, in der weniger als zehn Prozent der verwendeten Materialien in den Stoffkreislauf zurückgeführt werden, sind innovative Lösungen gefordert. Dieser Blog beleuchtet die Bedeutung der Kreislaufwirtschaft und die Rolle des digitalen Produktpasses (DPP), insbesondere im Kontext von GS1 Standards.

Was ist Kreislaufwirtschaft?

Die Kreislaufwirtschaft ist ein System, das darauf abzielt, den Lebenszyklus von Produkten zu verlängern. Ziel ist es, Rohstoffverbrauch zu minimieren und Produkte so zu gestalten, dass sie repariert, wiederverwendet und recycelt werden können. Dies erfordert ein Umdenken in der Produktion, im Handel und bei den Konsumenten.

Der traditionelle lineare Ansatz, bei dem Produkte hergestellt, verwendet und dann entsorgt werden, führt zu einem erheblichen Verlust wertvoller Rohstoffe. Die Kreislaufwirtschaft hingegen fördert die Idee, dass Produkte nicht nur konsumiert, sondern auch nach ihrer Nutzung in den Produktionszyklus zurückgeführt werden sollten.

Die Herausforderungen der Kreislaufwirtschaft

Eine der größten Herausforderungen der Kreislaufwirtschaft ist die Kommunikation zwischen den verschiedenen Akteuren. Produzenten, Händler und Konsumenten müssen in der Lage sein, Informationen über Produkte und deren Lebenszyklus transparent auszutauschen. Ohne eine gemeinsame Sprache wird es schwierig, den Übergang zur Kreislaufwirtschaft zu gestalten.

Ein weiterer Aspekt ist die Notwendigkeit, Prozesse ressourceneffizient zu gestalten. Dies erfordert nicht nur technologische Innovationen, sondern auch ein Umdenken in der Unternehmensstrategie. Unternehmen müssen bereit sein, in nachhaltige Praktiken zu investieren.

Die Rolle von GS1 Standards

GS1 Standards spielen eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung der Kreislaufwirtschaft. Sie ermöglichen es Unternehmen, physische Gegenstände eindeutig zu identifizieren, nachzuverfolgen und relevante Informationen zu verknüpfen. Dies geschieht über Barcodes und andere Identifikationssysteme, die einen einheitlichen Datenfluss zwischen allen Beteiligten gewährleisten.

Durch die Anwendung von GS1 Standards können Unternehmen nicht nur ihre internen Prozesse optimieren, sondern auch die Kommunikation mit Konsumenten verbessern. Diese Standards schaffen die Grundlage für eine transparente und nachvollziehbare Produktinformation, die für die Kreislaufwirtschaft unerlässlich ist.

Der digitale Produktpass: Ein Schlüssel zur Kreislaufwirtschaft

Ein zentraler Bestandteil der Kreislaufwirtschaft ist der digitale Produktpass. Dieser ermöglicht es, verschiedene Informationen entlang des Lebenszyklus eines Produkts zu hinterlegen und zu nutzen. Der digitale Produktpass kann dazu verwendet werden, wichtige Daten wie Reparaturhistorie, Zustand des Produkts beim Wiederverkauf und Demontagehinweise für das Recycling zu kommunizieren.

Durch den digitalen Produktpass wird es möglich, den Wert eines Produkts über seine gesamte Lebensdauer zu verfolgen. Dies fördert nicht nur die Nachhaltigkeit, sondern erleichtert auch den Verbrauchern informierte Entscheidungen.

Praktische Anwendungen des digitalen Produktpasses

Ein Beispiel für die Anwendung des digitalen Produktpasses ist die Smartphone-Industrie. Smartphones haben oft eine kurze Lebensdauer und werden häufig durch neue Modelle ersetzt. Mit einem digitalen Produktpass können Informationen über den Zustand eines Smartphones, durchgeführte Reparaturen und verfügbare Ersatzteile bereitgestellt werden.

Diese Informationen können sowohl für den Endverbraucher als auch für den Wiederverkäufer von Vorteil sein. Ein Käufer kann den Zustand des Geräts vor dem Kauf überprüfen und der Verkäufer kann den Wert des Geräts besser einschätzen.

Vorteile der Kreislaufwirtschaft für Unternehmen

Die Implementierung von Kreislaufwirtschaftsprinzipien bietet Unternehmen zahlreiche Vorteile. Dazu gehören:

Fazit

Die Kreislaufwirtschaft stellt einen entscheidenden Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Zukunft dar. Durch die Implementierung von GS1 Standards und den digitalen Produktpass können Unternehmen nicht nur ihre Prozesse optimieren, sondern auch aktiv zur Reduzierung von Abfällen und zur Schonung von Ressourcen beitragen.

Die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Regierungen und Verbrauchern ist entscheidend, um die Ziele der Kreislaufwirtschaft zu erreichen. GS1 Switzerland bietet eine Plattform, um diese Zusammenarbeit zu fördern und Lösungen für eine ressourceneffiziente Zukunft zu entwickeln.

Indem Unternehmen die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft annehmen, können sie nicht nur ihre wirtschaftliche Leistung verbessern, sondern auch einen positiven Beitrag zur Umwelt leisten. Der Weg zu einer nachhaltigeren Zukunft liegt in unseren Händen.

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Weitere Detailinformationen zum DPP finden sie hier:
https://www.iwkoeln.de/fileadmin/user_upload/Studien/Report/PDF/2023/IW-Report_2023-Digitaler-Produktpass.pdf

Politische Relevanz des Digitalen Produktpasses

Die Politik diskutiert aktuell einen Digitalen Produktpass (DPP) als zentrales Instrument zum Aufbau einer Circular Economy, die über eine möglichst lange Nutzung von Ressourcen ein wichtiger Enabler der Klimaneutralität ist. Obwohl es bislang noch kein einheitliches, branchen- und unternehmensübergreifendes Produktpass-System gibt, existieren bereits Insellösungen für Informationssammlungen für bestimmte Produktgruppen. Über den DPP sollen wie in einem „Produktgedächtnis“ Informationen über das Produkt wie Hersteller, Material, Eigenschaften, Reparatur- und Entsor-
gungsmöglichkeiten digital für alle Akteure bereitgestellt werden, um so die Transparenz über den gesamten Produktlebenszyklus zu erhöhen. Dabei muss der DPP sowohl inhaltliche als auch technische Anforderungen erfüllen.

EU-Green Deal und Circular Economy Action Plan: Eine wesentliche Säule des EU Green Deals ist der im Jahr 2020 veröffentlichte Circular Economy Action Plan, in dem DPPs als Lösung zur Mobilisierung des Potenzials der Digitalisierung von Produktinformationen als Teil einer nachhaltigen Produktpolitik genannt, aber nicht weiter spezifiziert werden.
◼ EU-Ökodesign-Verordnung: Seit 2022 gibt es im Rahmen des EU Green Deals die Ecodesign for Sustainable Products Regulation, um nachhaltige Produkte als Standard zu etablieren. Dies beinhaltet die Schaffung von Zugang zu Nachhaltigkeitsinformationen entlang der Lieferkette und Anreize für nachhaltige Produkt- und Geschäftsmodelle. Die Verordnung setzt Leistungs- und Informationsanforderungen für fast alle physischen Produkte im EU-Markt, außer diese sind bereits durch andere Gesetze abgedeckt. Ein Arbeitsplan wird entwickelt, um Produktgruppen zu priorisieren, die die EU-Kommission hinsichtlich des Ökodesigns prüfen möchte. Eine Produktgruppe wird durch ihre funktionellen Eigenschaften und Verbraucherwahrnehmung definiert.

Der DPP wird der Standard für alle relevanten Produktgruppen, um die Umwelttransparenz zu verbessern, Produktlebensdauern zu verlängern und Verbraucherrechte zu stärken. Er umfasst produktspezifische Informationen wie Herkunft, Zusammensetzung und Reparaturmöglichkeiten und soll in einem zentralen Produktpassregister erfasst werden. Die EU-Ökodesign-Verordnung soll bis 2024 in Kraft treten, mit ersten Umsetzungen für bestimmte Produktgruppen ab 2026. Der Fokus liegt auf Schlüssel-Wertschöpfungsketten wie Batterien, Textilien und Baugewerbe, entsprechend des Circular Economy Action Plans. (nathalie @circulaya.com)

AI and smart packaging: enhancing customer experience
Zusammenfassung: AI und smarte Verpackungen revolutionieren die Interaktion zwischen Produkten und Verbrauchern, indem sie personalisierte Erlebnisse ermöglichen. KI analysiert Daten, um Vorlieben zu erkennen und das Design von Verpackungen anzupassen. Smarte Technologien wie QR-Codes bieten detaillierte Produktinformationen und interaktive Erlebnisse über Smartphones an. Diese Innovationen verbessern die Transparenz, steigern das Engagement der Verbraucher und fördern Markentreue. Zudem tragen sie zur Nachhaltigkeit bei, indem sie Materialverwendung optimieren und effiziente Lieferketten unterstützen. AI und smarte Verpackungen definieren die Kunden-Produkt-Interaktion neu und sind entscheidend für den Erfolg in einer vernetzten Welt.